Praxisanleiter/in

Der/die Praxisanleiter(innen) (PA) stellen die Brücke zwischen Zentrumsleitung, neuen Mitarbeitern sowie weiterzubildenden Fachpflegepersonen dar. Sie besitzen neben der Fachweiterbildung für Nephrologie zusätzlich pädagogisch didaktische Fähigkeiten. Die Qualitätssicherung und der kontinuierliche Verbesserungsprozess wird mit Praxisanleitern nachhaltig sicher gestellt.

Umfang

80 Std. Präsenzunterricht

16 Std. E-Learning

 


Kosten

1350 €

Die Kosten für die Weiterbildung zum Praxisanleiter werden in der Regel vom Arbeitgeber getragen.

 

 


Voraussetzungen

Gesundheits- oder Krankenpflegeausbildung mit Fachpflegequalifikation nach DKG. 

Ggf. Eingangsprüfung, siehe unter Konzept. 

 

 


Konzept

Auf die Dauer der Weiterbildung können 100 Stunden angerechnet und auf die Teilnahme an Modul II beschränkt werden, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind:

Im Falle eines erfolgreichen Abschlusses einer pflegerischen DKG Weiterbildung nach DKG-Empfehlung 2011 und früher. Hier ist eine erfolgreiche Eingangsprüfung, in der die Inhalte des Moduls I der Praxisanleitung nachgewiesen werden, erforderlich.

Absolventen der pflegerischen DKG-Weiterbildungen nach der DKG bEmpfehlung vom 29.09.2015 müssen den erfolgreichen Abschluss der Basismodule nachweisen.

Auf Antrag der Teilnehmenden an die Leitung der Weiterbildung können andere Module oder vergleichbare Qualifikationen angerechnet werden. Die Handlungskompetenzen sind durch eine Einstiegsprüfung nachzuweisen. Eine Ablehnung der Anrechnung durch die Leitung ist schriftlich zu begründen.

 

Hintergrund

Die Anleitung von Kollegen ist ein wichtiger Bestandteil des internen und externen Qualitätsmanagements. Durch gezielte Anleitungen können neue Kolleginnen und Kollegen aber auch Praktikant/en/innen geschult und trainiert werden. In der Fachweiterbildung für Nephrologie und in der Ausbildung zur Krankenpflege sind qualifizierte Praxisanleiter/innen vorgeschrieben. 

Lerninhalte

  •  Aufgabenbereiche und Rahmenbedingungen bei der Anleitung (unter anderem die Rolle des Anleiters) der Anleitungsprozess (unter anderem Pädagogik, Didaktik, Methodik) 
  • Zielorientierung der Anleitung
  • Organisation der Anleitung 
  • Kommunikation und Gesprächsführung
  • Rechtsfragen im Handlungsfeld der Praxisanleitung, die Beurteilung von Auszubildenden
  • Aspekte der Pflegewissenschaft und -praxis
  • Qualitätsmanagement
  • Praktische Prüfung (Vorbereitung und Teilnahme als Fachprüfer/-in)
  • Abschlussprüfung in Form eines Kolloquiums 

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